Es geht nicht darum, die Gefühle aus dem Kopf zu bekommen oder sie darin zu verstecken, sondern darum, sie mit Akzeptanz zu durchleben.” C.Rogers
In unserem Leben werden wir immer wieder mit Krisen und Herausforderungen konfrontiert.
Eine davon ist die Diagnose Krebs.
Im Moment scheint die Welt stillzustehen. Viele Menschen erleben die Diagnose als Schock und können zunächst kaum glauben, dass sie selbst betroffen sind. Gedanken kreisen, Ängste entstehen und viele Fragen drängen sich auf: Was bedeutet das für mein Leben? Was kommt auf mich zu? Wem kann ich vertrauen? Oft fällt es schwer, die Informationen aus dem Arztgespräch aufzunehmen oder sich später daran zu erinnern.
Vielleicht kennen Sie Gefühle wie:
- Angst und Unsicherheit
- Hilflosigkeit und das Gefühl von Fremdbestimmung
- Wut und Verzweiflung
- Nicht-wahrhaben wollen
- das Gefühl, sich in einem schlechten Traum zu befinden
- Fragen wie " WArum ich?" oder " Warum gerade jetzt ?"
Oft höre ich in meinen Gesprächen den Satz:
„Alles ist anders geworden. Ich erkenne mich selbst nicht mehr.“
In einer solchen Situation kann psychoonkologische Beratung eine wertvolle Unterstützung sein.
Ich biete Ihnen einen geschützten Raum, in dem alles Platz haben darf, was Sie bewegt. Hier können Sie offen über Ihre Gedanken, Sorgen, Ängste und Gefühle sprechen – ohne Rücksicht auf Erwartungen oder Bedürfnisse anderer Menschen nehmen zu müssen. Mir ist es wichtig, Ihnen mit Respekt, Wertschätzung, Offenheit und Akzeptanz zu begegnen. In meinen Gesprächen stehen Sie mit Ihrer persönlichen Geschichte, Ihren Erfahrungen und Ihren Gefühlen im Mittelpunkt.
🌿 Ihre Gefühle wahrzunehmen, auszusprechen und anzunehmen
🌿 einen hilfreichen Umgang mit der Erkrankung zu entwickeln
🌿 die Krankheit Schritt für Schritt in Ihr Leben zu integrieren
🌿 Ihre persönlichen Ressourcen wiederzuentdecken und zu stärken
🌿 Ihr Selbstwertgefühl zu fördern
🌿 Orientierung in einer veränderten Lebenssituation zu finden
🌿 neue Perspektiven und Handlungsmöglichkeiten zu entwickeln
Es ist mein Anliegen, Sie auf Ihrem persönlichen Weg zu begleiten und Ihnen so lange unterstützend zur Seite zu stehen, wie Sie es wünschen. „Gemeinsam können wir daran arbeiten, Ihre Bedürfnisse wieder wahrzunehmen, ihnen Raum zu geben und Wege zu finden, die Ihnen Kraft, Orientierung und Zuversicht im Alltag schenken.“
Vielleicht werden Sie erleben, dass manche Menschen aus Ihrem Umfeld mit der Situation überfordert sind und Sie nicht so begleiten können, wie Sie es sich wünschen. Gleichzeitig können neue Begegnungen entstehen und Menschen an Ihre Seite treten, die Verständnis zeigen und Sie unterstützen möchten.
Der Weg durch eine Krebserkrankung ist oft herausfordernd und kräftezehrend. Gleichzeitig kann er die Möglichkeit bieten, neue Perspektiven zu entwickeln und die eigene Lebensqualität nachhaltig zu stärken. Oft bringt bereits das Aussprechen von Sorgen, Ängsten und Belastungen eine spürbare Erleichterung. Gemeinsam schauen wir darauf, was Sie stärkt und was Sie auf Ihrem Weg unterstützt.
Auch Angehörige sind von der Erkrankung betroffen und stehen häufig vor großen emotionalen Herausforderungen. Deshalb biete ich meine Begleitung auch Angehörigen an. In Gesprächen können Gefühle, Sorgen und Belastungen ihren Platz finden. Gleichzeitig kann die Kommunikation innerhalb der Familie gestärkt werden, um gegenseitiges Verständnis und Unterstützung zu fördern.
Auch in der palliativen Lebensphase begleite ich Sie und Ihre Angehörigen einfühlsam und wertschätzend. Die Auseinandersetzung mit Abschied, Endlichkeit und existenziellen Fragen kann viele Gefühle auslösen. Ich biete Ihnen einen geschützten Raum, in dem Sorgen, Ängste, Wünsche und Hoffnungen ausgesprochen werden dürfen. Gemeinsam suchen wir nach Wegen, mit den emotionalen Herausforderungen dieser Lebensphase umzugehen und die verbleibende Zeit entsprechend Ihrer persönlichen Werte und Bedürfnisse zu gestalten. Dabei unterstütze ich Sie und Ihre Familie dabei, Verbundenheit, Verständnis und gegenseitige Entlastung zu fördern.

